Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: März 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Nutzung der SaaS-Plattform „LokalFlow" (nachfolgend „Dienst"), betrieben von [PLATZHALTER — Firmenname] (nachfolgend „Anbieter"), durch den Kunden (nachfolgend „Nutzer").
Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand
Der Anbieter stellt dem Nutzer eine cloudbasierte Plattform zur KI-gestützten Kundenkommunikation bereit. Der Funktionsumfang richtet sich nach dem jeweils gewählten Tarif (Starter, Professional, Enterprise).
Der Dienst umfasst insbesondere:
- KI-gestützte Bearbeitung von E-Mail-, WhatsApp- und Google-Business-Nachrichten
- Automatisches Bewertungsmanagement
- Betriebswissen mit RAG-Technologie (Retrieval-Augmented Generation)
- Marketing-Automatisierung und Workflow-Builder
- Dashboard und Reporting
§ 3 Vertragsschluss und Registrierung
Der Vertrag kommt durch die Registrierung des Nutzers auf der Plattform und die Bestätigung der E-Mail-Adresse zustande. Mit der Registrierung akzeptiert der Nutzer diese AGB.
Der Nutzer ist verpflichtet, wahrheitsgemäße Angaben bei der Registrierung zu machen und diese aktuell zu halten.
§ 4 Leistungsumfang und Verfügbarkeit
Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit des Dienstes von 99,9 % im Jahresmittel. Geplante Wartungsarbeiten werden mindestens 48 Stunden im Voraus angekündigt. Die Verfügbarkeitsgarantie gilt nicht für Ausfälle, die durch höhere Gewalt, Störungen Dritter oder den Nutzer selbst verursacht werden.
§ 5 Preise und Zahlung
Die aktuellen Preise ergeben sich aus der Preisliste auf der Website. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Der Starter-Tarif ist dauerhaft kostenlos nutzbar. Für kostenpflichtige Tarife erfolgt die Abrechnung monatlich im Voraus. Die Zahlung erfolgt per Kreditkarte, SEPA-Lastschrift oder Rechnung.
Der Anbieter behält sich das Recht vor, Preise mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen zum nächsten Abrechnungszeitraum anzupassen.
§ 6 Nutzungsrechte
Der Anbieter räumt dem Nutzer für die Dauer des Vertragsverhältnisses ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung des Dienstes gemäß dem gewählten Tarif ein.
Der Nutzer darf den Dienst nicht:
- Dritten zur Nutzung überlassen (sofern nicht im Enterprise-Tarif vereinbart)
- Dekompilieren, reverse-engineeren oder den Quellcode extrahieren
- Für illegale Zwecke oder Spam nutzen
- Die Sicherheitsmechanismen der Plattform umgehen
§ 7 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung und der Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV).
Soweit der Nutzer personenbezogene Daten seiner Kunden über den Dienst verarbeitet, handelt der Anbieter als Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO.
§ 8 KI-Nutzung und Haftung für KI-generierte Inhalte
Der Dienst nutzt KI-Modelle (u. a. Mistral AI, EU-basiert) zur Generierung von Antwortvorschlägen. Der Nutzer bleibt für alle veröffentlichten Inhalte verantwortlich, auch wenn diese von der KI erstellt wurden.
Die KI-generierten Inhalte stellen keine verbindliche Beratung dar. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Angemessenheit der KI-Ausgaben.
§ 9 Vertragslaufzeit und Kündigung
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Nutzer gegen § 6 dieser AGB verstößt.
Nach Beendigung des Vertrages werden alle Daten des Nutzers innerhalb von 30 Tagen gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.
§ 10 Haftung
Die Haftung des Anbieters ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und nur auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Die Haftung für Datenverluste wird auf den typischen Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Erstellung von Sicherungskopien bestanden hätte.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
§ 11 Änderungen der AGB
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen zu ändern. Der Nutzer wird per E-Mail über die Änderungen informiert. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als akzeptiert.
§ 12 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.